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Was hat das Recruiting mit dem Weinbau zu tun?

(Durchschnittliche Lesezeit: 5 Minuten)

Wer kennt es nicht?  

Dieses Gefühl, wenn man an einem warmen Sommertag auf seiner Terrasse sitzt und einen perfekt gekühlten Wein im Glas hat. Oder wenn man warm eingekuschelt mit einem Glas Rotwein vorm kuschelig warmen Kamin sitzt. Tolles Gefühl nicht wahr? 

Für viele Personalverantwortliche ist es ein ähnliches Gefühl, wenn nach langer Suche und viel Anstrengung endlich der richtige Mitarbeiter gefunden ist.  

Oder wenn ein Bewerber endlich den Vertrag für seine neue Wunschstelle in den Händen hält. :) 

Durch das Weingut Emmerich in Iphofen durfte ich den Weinbau kennen lernen.  

Durch eSAR und meinen vorherigen Arbeitgeber habe ich die Personalberatung und das Recruiting kennen gelernt. 

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich: 

„Ähm ja? Und was hat das miteinander zu tun?“.

 Witzigerweise hab ich mich das auch gefragt. Am Ende fand ich heraus, dass die Themen zwar, in der Sache, sehr unterschiedlich sind, beide aber ein Ziel verfolgen:  

Dem Kunden ein Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit zu geben. 

Aber nicht nur das gemeinsame Ziel haben Weinbau und die Personalberatung gemeinsam auch im Prozess dorthin gibt es erstaunlich viele Parallelen. 

Aber was sind denn nun die einzelnen Schritte der Personalberatung bzw. des Weinbaus? 

 1. Bedarfsanalyse/ Rebstockpflanzung 

P: Erst wenn der Personalberater* genau weiss was gesucht wird, kann er die richtigen Bewerber rausfiltern und den Prozess anstoßen. 

W: Erst wenn der Winzer weiß, welche Weine im Moment gesucht und getrunken werden kann er die Rebsorte pflanzen und den Kreislauf in Gange bringen. 

 

2. gezielte Suche / Rebschnitt & Laubarbeit 

P: Sobald genau verstanden wurde, was gesucht wird, macht sich der Personalberater auf die Suche. Dazu bedient er sich an verschiedenen Möglichkeiten. Die gängigsten sind das hauseigene CRM-System, Stellenanzeigen und das persönliche Netzwerk. Hier ist darauf zu achten, dass die Aktivitäten richtig dosiert sind und in der richtigen Reihenfolge stattfinden. Nur so kann der Personalberater am schnellsten die richtigen Bewerber finden. Hier wird er zuerst versuchen das persönliche Netzwerk zu kontaktieren, bevor er einen weiteren Schritt unternimmt. 

W: Sobald der Winzer verstanden hat welche Qualität gewollt ist, beginnt er mit dem Rebschnitt. Dabei wird im Frühjahr alles aus den Weinstöcken geschnitten bis auf 1-2 „Ruten“, an denen der Wein in diesem Jahr wächst. Danach steht bis zum Herbst die Laubarbeit an, bei der das unnötige „Grün“ am Rebstock entfernt wird. Hierbei muss er drauf achten, dass er nicht zu viel weg schneidet (damit die Trauben keinen Sonnenbrand bekommen) und nicht zu wenig (damit die Blätter den Trauben nicht zu viel Wasser/Energie wegnehmen).  

 

3. Überprüfung & Vorauswahl / Qualitätskontrolle 

P: Die ersten Bewerber kristallisieren sich heraus und der Personalberater muss anhand eines ausführlichen Gespräches rausfinden, inwiefern die Bewerber zur Vakanz passen. Sowohl vom fachlichen Aspekt, als auch vom persönlichen Faktor werden die Bewerber geprüft. Die passendsten Bewerber werden dem Kunden übersichtlich präsentiert. Dazu gibt der Personalberater auch eine eigene Einschätzung ab. 

W: Gegen Jui/August kristallisiert sich langsam heraus wie sich das Jahr entwickelt und der Winzer muss im Weinberg herausfinden was zu tun ist, um den richtigen Wein für seine Kunden zu produzieren. Dazu schneidet er zu unreifes Lesegut von der Rebe, damit das „gesunde“ Gut mehr Energie vom Stamm bekommt. Zudem wird der Zuckergehalt im Auge behalten um die richtige Qualität liefern zu können.  

 

4. Interviewprozess / Weinlese 

P: Der Kunde entscheidet, welche Bewerber in den Interviewprozess gelangen und führt diese. Der Personalberater koordiniert den kompletten Interviewprozess, indem er Bewerber und Kunden auf die Gespräche vorbereitet, die Gespräche begleitet und sich danach von allen Seiten Feedback einholt. 

W: Der Winzer entscheidet welche Weine, zu welcher Zeit, gelesen (geerntet) werden. Dazu koordiniert er das Leseteam und bereitet die Personen drauf vor, was zu tun ist. Er begleitet die Weinlese, welche teilweise mühsam komplett von Hand stattfindet, und gibt danach das Lesegut in die Pneumatische Weinpresse, um Traubensaft zu gewinnen. 

 

5. Vertragsverhandlung / Ausbau im Weinkeller 

P: Nun beginnt die spannendste Phase. Der Kunde hat sich für einen Bewerber entschieden und möchte ein Angebot aussprechen. Hier übernimmt der Personalberater die Vertragsverhandlung, um als neutraler Partner auf beiden Seiten zu vermitteln. Da er sowohl die Stelle, als auch den Kandidaten sehr gut kennt, weiß er genau was zu tun ist, um für alle Seiten eine Win/Win Situation zu schaffen.  

W: Auch hier beginnt jetzt die spannende Phase. Der Winzer muss entscheiden, wie er den Wein ausbauen möchte. Soll er lieblich werden, halbtrocken oder doch fränkisch trocken? Als Profi in seinem Fach beobachtet er die Weine in den Holzfässern oder Stahltanks, um gegebenenfalls noch reagieren zu können, wenn unerwartete Situationen auftreten. Sein Ziel ist es eine Win/Win Situation für alle zu kreieren, indem er einen hervorragenden Wein macht. 

 

6. Nachbetreuung / Verkostung & Weingenuss 

P: Sobald der Vertrag unterzeichnet ist hört der Service des Personalberaters noch nicht auf. Er begleitet Kunden und Bewerber bis zum ersten Arbeitstag und bleibt auch danach Ansprechpartner und Vertrauensperson für beide Parteien. Im besten Fall sind alle Beteiligten sehr zufrieden und der Kunde kommt wieder auf den Personalberater zu wenn neuer Bedarf entsteht. Dann beginnt das ganze wieder bei Schritt 1 :) 

W: Sobald die Weine fertig ausgebaut sind, hört die Arbeit des Winzers noch nicht auf. Er füllt die Weine in die richtigen Flaschen ab und etikettiert diese ansprechend. Danach lässt der Winzer seine Gäste den Wein verkosten und bleibt Ansprechpartner für Fragen zum Wein und dessen Ausbau. Im besten Fall sind alle Personen mit dem Wein zufrieden und sollte der Kunden das Bedürfnis nach einem weiteren guten Tropfen haben beginnt auch hier der Winzer wieder mit Schritt 1. 

 

Ihr seht also, dass es auf beiden Seiten einige Schritte zum Erfolg sind. 

Sowohl auf der Seite des Personalberaters, als auch auf der Winzerseite dauert es einige Zeit bis man das Gefühl der Zufriedenheit in seinen Kunden wecken kann :) 

Ich persönlich durfte in den letzten Jahren sowohl den Weinbau als auch die Personalberatung kennenlernen und schätze seitdem die Arbeit dieser beiden Professionen umso mehr. 

Beide Berufe haben, aus meiner Sicht, viele kleine Schritte zu tun und benötigen viel Feingefühl und Begeisterung für die Sache, um zum gewünschten Ziel zu kommen. Darüber hinaus findet sowohl der Weinbau als auch die Personalberatung zum Großteil im Hintergrund statt. 

 

Wie ist das bei deinem Beruf? Mit was hast du deine Tätigkeit schon einmal verglichen? 

 

Ich freue mich auf Dein Feedback und wenn du Fragen hast komm gerne auf mich zu. 

 

Viele Grüße aus München! 

Mario 

 

Hinweis: Alle Verlinkungen und Namensnennungen sind unbezahlt 

*Aus Gründen der Lesbarkeit wurde der Text in männicher Form gewählt. Die Angaben beziehen sich aber auf sämtliche Geschlechter

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31 Aug 2020
Mario Nothegger

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