über uns

  • Unser Team
  • Karriere bei eSAR
  • Häufige Fragen

schwerpunkte

  • Web und Mobile
  • Mobile und App
  • Applikationsentwicklung
  • SAP
  • IT Netzwerke & Infrastruktur
  • IT Security
  • Embedded Systems
  • Bild- und Signalverarbeitung

für bewerber

  • Unser Service
  • Alle Stellenangebote

kontakt

blog

Vom Start-up zum Grown-up

(Durchschnittliche Lesezeit: 5 Minuten)

 "Wollen wir das wirklich?", war die erste Reaktion, nachdem verkündet worden war, dass wir "erwachsen werden wollen" und ja, vielleicht ist das auch nicht die richtige Beschreibung für das, was wir seit Mitte 2019 als Organisation durchleben.

Fest steht allerdings, dass wir Mitte letzten Jahres, nach 5 Jahren eSAR GmbH, vor der Entscheidung standen, in welche Richtung wir uns als Personalberatung entwickeln wollen. Falls du uns noch nicht kennen solltest:

Wir sind eine junge, familiäre und klassisch geprägte Personalberatung, die sich auf die IT und Ingenieursbranche vor allem in und rund um München spezialisiert hat. Hier findest du mehr über uns: eSAR GmbH 

Der Startschuss!

Nach fünf Jahren hat unser Gründerteam zurückgeblickt, aber auch nach vorne geschaut und überlegt, was wir bis dato erreicht haben und was wir in den nächsten Jahren erreichen wollen. Fest stand, dass der Umsatz zufriedenstellend war. Bei genauerer Betrachtung zeigte sich aber auch, dass einzelne wenige verantwortlich für den Umsatz waren.

Das ist nicht unüblich für unsere Branche und eine übliche Vorgehensweise ist hier oft, dass man sich dazu entscheidet schnell zu wachsen und durch personelles Wachstum neuen Umsatz zu generieren. Diese Idee und damit einhergehende neue Büroräume, sowie hohe Investitionskosten standen auch für uns als Option im Raum. Aber das Gründerteam entschied sich dagegen.

Sie entschieden sich für das Gegenteil: Sie beschlossen, dass sie in das bestehende Team investieren wollen, um so die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Ferner sollte auf diese Weise Professionalität und Leistung gesteigert werden. Als Folge aus diesen Punkten hoffte man natürlich auch den Umsatz zu erhöhen und ausgeglichener zu verteilen.

Soweit so gut - Aber wie geht man so etwas an?

Nach dem diese Entscheidung gefallen war, wurden zwei Maßnahmen ergriffen. Einerseits wurden Kompetenzprofile für die Mitarbeiter entwickelt und es wurde in vielen Gesprächen der aktuelle Stand erörtert und diskutiert. Mehr dazu folgt in Kürze.

Andererseits wurde ein externer Berater zur Hilfe gebeten, um die Stärken aber auch Schwächen der eSAR GmbH zu evaluieren. Kurz gesagt: eine klassische SWOT Analyse durchzuführen.

Kann man das nicht selbst machen? - Sicher kann man das auch selbst durchführen. Wir haben uns für die externe Unterstützung entschieden, weil wir unsere Betriebsblindheit auf ein Minimum reduzieren wollten. Ferner war es für die Geschäftsführung wichtig, externes Feedback zu bekommen. 

Die Bestandsaufnahme

Unser externer Berater sprach mit jedem Mitarbeiter und mit dem Gründungsteam. Er prüfte unsere Zahlen sowie unsere Systeme und gab uns dann eine Zusammenfassung seiner Erkenntnisse. Äußerst positiv war bei der Zusammenfassung, dass alle Kollegen und Kolleginnen offen waren und Lust hatten sich zu beteiligen. Darüber hinaus wurde mehrfach betont, wie wohl wir uns alle bei eSAR fühlen und der Teamzusammenhalt sehr positiv sei. Die Präsentation legte den Finger aber auch in bereits bekannte Wunden:

  • Jene Mitarbeiter, die viel Umsatz generieren fühlen sich teilweise überfordert und arbeiten am Limit
  • Jene Mitarbeiter, die wenig Umsatz generieren fühlen sich aus diesem Grund schlecht und vermissen den Erfolg. Sie wünschen sich mehr Förderung und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Unterstützung.
  • Die Prozesse sind unklar und nicht transparent

Und ein weiterer Hauptkritikpunkt: Entscheidungen werden sehr schnell, scheinbar unüberlegt getroffen und rasch wieder rückgängig gemacht. Es besteht hier also wenig gefühlte Nachhaltigkeit und Stringenz aus Sicht der Mitarbeiter.

Viele Erkenntnisse - Was macht man damit?

Nach der Präsentation der Erkenntnisse entschieden wir, zunächst ohne externe Beratung weiterzuarbeiten und diese erst wieder ins Boot zu holen, wenn wir aus eigener Kraft nicht mehr weiterkommen würden.

Wir machten einen internen Workshop im Kreis des Gründungsteams sowie der Teamleiter, den ich moderieren durfte.

Der Workshop war interaktiv gestaltet und hatte zum Ziel, dass die kleine Gruppe, die am meisten Verantwortung trägt, für sich definiert, welche Erkenntnisse am wichtigsten sind und am dringendsten bearbeitet werden sollten.

Für uns waren das die zwei folgenden großen Arbeitspakete:

  1. Die Arbeitsprozesse sowie unsere Kommunikationsprozesse sollten analysiert und aktualisiert werden, um diese dann in einem zweiten Schritt transparent und einheitlich zu "relaunchen".
  2. Die HR Prozesse (z.B. Stellenbeschreibungen) sollten ebenso analysiert und mit dem Team aktualisiert werden. Auch hier war das Ziel mehr Transparenz zu schaffen und eine interne Professionalisierung.

Darüber hinaus war uns das Thema "zielorientierter führen" und mehr "Nachhaltigkeit in den Entscheidungen" besonders wichtig. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen trafen wir die Entscheidung, eine Unternehmensvision zu erarbeiten.

Unser Weg zur Vision

Hierzu werde ich in einem späteren Beitrag ausführlicher schreiben. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir haben unsere Unternehmensvision sehr interaktiv in zwei Workshops erarbeitet, in denen alle Kollegen und Kolleginnen aktiv teilgenommen haben. Am Ende gab es mehrere gute Vorschläge und wir haben uns demokratisch per Abstimmung für die folgende Vision entschieden:

 "Digitale Intelligenz und Individualität machen uns zu den besten Personalberatern der Zukunft, mit denen alle Unternehmen und Bewerber/Experten langfristig zusammenarbeiten wollen."

Nun ist die Vision da - aber was bringt uns das eigentlich?!

Bei der Erarbeitung der Vision kam immer wieder die Frage auf: "Was machen wir denn eigentlich mit dieser Vision? Kommt die auf die Webseite?". Meine Antwort lautete dann immer: "Ja sie kann auf die Webseite. Aber sie ist keine Marketingmaßnahme oder Werbeslogan. Sie ist unsere Ausrichtung. Unser Nordstern". Nun gut. Das sind schöne Beratersätze und helfen im operativen Arbeiten wenig. Nachdem wir die Vision definiert hatten stand für uns also schnell fest, dass wir eine Möglichkeit finden müssen, kontinuierlicher an der Erreichung unserer Vision zu arbeiten. Ferner suchten wir nach einer Möglichkeit, die als Grundlage für unsere Arbeit und Entscheidungen dienen konnte.

Ich hatte bis zu diesem Punkt die anderen oben beschriebenen Arbeitspakete durch unregelmäßige Workshops und Meetings koordiniert. Wir kamen voran, aber es war keine Regelmäßigkeit und klare Struktur in unserem Tun.

Bereits vor dem Start unseres Veränderungsprozesses bei eSAR GmbH war ich auf das "Rahmenwerk der OKRs" aufmerksam geworden. Ich sah in diesen die Chance unser Tun auf die Vision auszurichten, diese präsenter zu machen sowie eine verbindliche Regelmäßigkeit sowie Transparenz zu ermöglichen. Ich stellte das Konzept der OKRs dem Gründungsteam vor und schnell, wie für uns üblich, stand fest: "Ja! Das probieren wir"

Unsere Entscheidung für OKRs

Wir alle sind Realisten und haben als Berater viele Tools, Rahmenwerke und Methoden gesehen und kennengelernt, sodass wir wissen, dass OKRs keine Wunderwaffe sind. Aber Anfang Dezember sahen wir in diesen die Möglichkeit einer unserer großen Schwächen entgegenzuwirken: inkonsistente Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus könnten wir damit mehr Transparenz und eine gemeinsame Zielrichtung schaffen. Wie es uns mit der Einführung ging, folgt demnächst.

 

Für uns waren die letzten Wochen und Monate als Organisation sehr intensiv, weshalb wir nun unsere Erfahrungen hier mit dir teilen. Wo stehst du derzeit mit deiner Organisation? Hast du ähnliche Erfahrungen gesammelt?

Ich freue mich auf dein Feedback! Gerne hier oder per Mail an j.boehm@esar-gmbh.de

Alles Gute

Josy und das eSAR Team

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?

Dann tun Sie uns einen Gefallen und teilen diesen!

09 Apr 2020
Josephina Böhm

Hallo

Wie dürfen wir Ihnen helfen?

TELEFON
oder
NACHRICHT