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OK- What? Unser Start mit den OKRs.

(Durchschnittliche Lesezeit: 4 Minuten)

Es ist Anfang Dezember 2019. Wie bereits hier beschrieben (Teil 1) lieg en intensive Wochen der Veränderung hinter uns. Ich blicke in die Gruppe. Shezan, Regina, Max, Nona und Mario nicken zustimmend und wirken zufrieden. Wir haben gerade entschieden, dass wir das Konzept der OKRs ausprobieren und noch vor Weihnachten damit starten. Ich habe viel darüber gelesen und bin mir nicht sicher, ob sie wissen, was diese Entscheidung bedeutet und was uns erwartet.

Die Vorbereitung

Mein erster Schritt nach unserer Entscheidung war, dass ich Infomaterial an die Kolleginnen und Kollegen geschickt habe, damit sie sich noch ein besseres Bild bezüglich Objectives & Key Results machen konnten. Sehr empfehlenswert finde ich für einen Überblick das folgende Video von Murakamay sowie folgende Präsentation von [+]pluswerk OKR in 7 Schritten

Ferner bereitete ich für Mitte Dezember einen Workshop vor, um die Unternehmens OKRs zu erarbeiten sowie ein Jahresmotto zu definieren. Als Hausaufgabe durften sich alle bereits im Vorfeld Gedanken machen, welches Motto sie gerne im Jahr 2020 verfolgen wollten und welche OKRs sie für das erste Quartal auf Unternehmensebene sehen.

Workshop Nummer 1

Ich war zunächst überrascht. Alle hatten sich vorbereitet und saßen mit ihren beschrifteten, bunten Zetteln pünktlich im Meetingraum. Shezan, Regina, Mario und Max sind stark in die operative Arbeit eingebunden, weshalb ich befürchtet hatte, dass das Thema OKR eher wenig Aufmerksamkeit erhalten würde. Aber ich hatte mich getäuscht.

Für den Workshop hatte ich mich für eine klassische Mischung aus Einzelarbeit sowie Vorstellung und Diskussion im Plenum entschieden. Wir arbeiteten motiviert und konzentriert und waren in der Lage in circa drei Stunden das Jahres-Motto sowie die Unternehmens OKRs für das erste Quartal zu definieren. Darin enthalten war auch eine Theorieeinheit über OKRs.

Am Ende war der Meetingraum voller bunter Post-Its und wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Das Jahres-Motto orientiert sich stark an unserer Vision - "Digitale Intelligenz und Individualität machen uns zu den besten Personalberatern der Zukunft, mit denen alle Unternehmen und Bewerber/Experten langfristig zusammenarbeiten wollen.", und lautet 

"Besser werden - in einem professionelleren, stabileren und individuellen eSAR 2020!"

Wir haben uns für drei Objectives entschieden, die einmal die großen Arbeitspakete bezüglich der internen Prozesse und deren Kommunikation betreffen. Sowie zum anderen unseren Wunsch, mehr Fokus auf gewisse Zahlen (KPIs) zu lenken.  

Alle Ergebnisse verwalte ich seitdem in einem übersichtliches Excel Template. Hier bin ich unglaublich dankbar, diese Vorlage bei WORKPATH gefunden zu haben. Das hat mir sehr viel Arbeit erspart und bietet eine wirklich einfache und handliche Übersicht für den Start mit OKRs. Vielen Dank an das Team von WORKPATH!

Am 23.12.2019 ging es dann erstmal in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub.

Workshop Marathon im Januar

Wir waren uns, nachdem wir uns alle in das Thema OKR eingelesen hatten, einig, dass wir es über alle Unternehmensbereiche einführen wollen. Aufgrund unserer Größe erschien uns das machbar und mit Blick auf unser Ziel das einzig Sinnvolle. Das bedeutete, dass wir Anfang 2020 drei Mini Workshops durchgeführt haben. In diesen habe ich den einzelnen Teams erklärt, was OKRs sind und mit ihnen ihre Team OKRs interaktiv erarbeitet. Die Stimmung war dabei gemischt. 

Die Diskussionen waren größtenteils sehr harmonisch, aber es kamen auch Rückmeldungen wie "Irgendwie hatte ich mir da mehr Neuerungen erwartet". Auch merkte ich am Ende und nach den Workshops, dass die Kolleginnen und Kollegen teilweise noch unsicher waren mit ihren formulierten Objectives oder auch Key Results. Wir konnten diese in Gesprächen lösen oder haben die Formulierungen noch einmal angepasst. Hier ist es sehr hilfreich, dass der Zeithorizont nur drei Monate beträgt und so auch nicht optimal gewählte Objectives und Key Results schnell wieder verändert werden können. 

Einen ähnlichen Workshop habe ich auch mit allen gemacht, die bei uns Spezialfunktionen inne haben inklusive mir selbst.

Zielvereinbarung meets OKRs

Betrachtet man die Theorie von OKRs so hat auch jeder Mitarbeiter seine eigenen OKRs. Seit diesem Quartal haben das auch unsere Mitarbeiter. Unsere Branche ist stark KPI-getrieben und daher war bei uns bis dato ein (halb)Jährliches Zielvereinbarungsgespräch üblich. Die KPIs und Umsatzziele für das Jahr bleiben weiterhin bei uns Bestandteil des Zielvereinbarungsgesprächs, um eine gewisse Sicherheit für Mitarbeiter und auch uns als Organisation zu bewahren, falls es mit den OKRs nicht klappen sollte. Die (halb)jährliche Vereinbarung wird nun noch ergänzt durch die persönlichen OKRs, wobei es uns sehr wichtig ist und Wert daraufgelegt wird, dass jeder Mitarbeiter bereits vor dem Gespräch sich Gedanken über seine OKRS macht und diese vor allem mit den Team OKRS abstimmt. Aus unserer Sicht arbeiten wir so alle auf ein gemeinsames Ziel hin.

Wie geht es nun weiter?

Ich persönlich bin sehr gespannt wie wir in drei, sechs oder auch in zwölf Monaten über OKRs sprechen und wie sehr sie uns helfen an unserer Vision zu arbeiten und mehr Transparenz zu gewährleisten.

Sie sind mit einigem Aufwand verbunden und ich hoffe das die Erträge daraus gewinnbringend eingesetzt werden.

Hast du auch schon Erfahrung mit OKRs gesammelt? Wenn ja, welche?

Hast du Tipps und Tricks, was wir in diesem Zusammenhang noch ausprobieren können?

Ich freue mich über deine Anregungen - gerne gleich hier oder per Mail an j.boehm@esar-gmbh.de

 

Alles Gute und bleib gesund

Josy und das eSAR Team

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15 Apr 2020
Josephina Böhm

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