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"2008: Boomerang-Werfen im Outback" - Lücken im Lebenslauf

In einem Beitrag für Karriere Spiegel begleitete Autorin Almut Steinecke kürzlich zwei Ex-Häftlinge bei der Stellensuche, die auf unterschiedliche Art versuchten, Personaler trotz der Knast-Vergangenheit von ihren Qualitäten zu überzeugen. Nun haben zwar die wenigsten Job-Suchenden schon Bekanntschaft mit schwedischen Gardinen gemacht, allerdings sind Auszeiten, Umwege oder Lücken im Lebenslauf heute keine Seltenheit mehr. Doch wie erkläre ich meinem Gegenüber im Bewerbungsgespräch meine Aussteiger-Fantasien, die 2010 zu einem 9-monatigen Aufenthalt in Thailand geführt haben? Wie stelle ich den gescheiterten Versuch, mit meiner Schlager-Dubstep-Crossover Band durrchzustarten, als wertvolle Weiterbildung dar? Die gute Nachricht ist: Mit ein paar Strategien lassen sich Auszeiten, Umwege im Lebensweg nicht nur rechtfertigen, sondern auch als echter Mehrwert verkaufen.

1. Lassen sie keine Lücken im Lebenslauf

Egal wie unangenehm ihnen rückblickend manche "Ausflüge" in ihrer Vita erscheinen: Verstecken ist keine Option. Spätestens im persönlichen Gespräch wird sie der Personaler fragen, was denn zwischen Beendigung des Arbeitsverhältnises im Februar und der neuen Tätigkeit im November so alles passiert ist. Anstatt sich dann - wie auf frischer Tat ertappt - hektisch zu rechtfertigen, macht es mehr Sinn, sich von Anfang an eine Strategie zurecht zu legen. So zeigen sie Selbstbewusstsein und Souveränität.

2. Seien sie selbstbewusst

Das entspannte Leben in Costa Rica ließ sich wieder Erwarten doch nicht durch einen Online-Stiftkappen-Handel finanzieren? Der Neuanfang in San Francisco scheiterte recht unspektakulär an der fehlenden Arbeitserlaubnis ("das hatte ich mir einfacher vorgestellt")? Sie haben die sechs Monate Auszeit einfach gebraucht, um nicht in abzusehender Zeit mit der durchgeladenen 45er im Büro zu erscheinen? Brust raus - es waren Entscheidungen, die sie bewusst getroffen haben. Im schlechtesten Fall haben sie etwas gelernt - über ein Business, ein Land oder über sich selbst.

3. Benennen sie Fehler

Trotz (oder gerade wegen) allem Selbstbewusstsein: Zögern sie nicht, Fehler auch als solche zu benennen. Die Wahrheit ist: Die wenigstens Menschen (nicht einmal Personalleiter) führen ein Leben frei von Fehlentscheidungen. Sie haben aufs falsche Pferd gesetzt, die Faktenlage nicht richtig eingeschätzt oder sich schlicht verrannt? Die Chancen stehen gut, dass es ihrem Gegenüber schon einmal ähnlich ging. Nutzen sie die Möglichkeit, selbstbewusst eigene Fehler zu benennen - Kritikfähigkeit ist einer der wichtigsten Soft-Skills überhaupt.

4. Seien sie interessant

Langweilige Gespräche führen Personaler und Manager jeden Tag. Unterschätzen sie niemals die positiven Auswirkungen eines interessanten Themas auf die Gesprächsatmosphäre. Ihr wenig erfolgreicher Versuch, den Himalaya zu besteigen? Ihre Zeit als Fremdenführer in Florenz? Erzählen sie davon! Sie werden sich wundern, wie oft sie statt auf Skepsis und Ablehnung auf Neugier und manchmal sogar ein Stück weit Bewunderung stoßen. Unternehmen suchen immer häufiger Charakterköpfe, die ihr Team nicht nur fachlich, sondern auch persönlich ergänzen. Gerade ihre Auszeiten und Umwege verleihen ihrem Profil Ecken und Kanten und lassen sie dauerhaft in Erinnerung bleiben. Offenheit, Selbstbewusstsein, Selbstkritik und eine interessante Persönlichkeit - durch ihren Lebensweg können sie ihre Persönlichkeit besser und eleganter darstellen als durch jede Selbstbeschreibung ("Meine Stärken sind..."). Nutzen sie diese Chance!

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05 Jun 2014
Lorenz Neff

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