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Aus dem Tagebuch einer Personalberaterin

(Durchschnittliche Lesezeit: 3 Minuten)

223 Tage verbringen wir bei einer regulären 40 Stunden Woche und 30 Tagen Urlaub in der Arbeit. Das sind auf ein durchschnittliches Leben gerechnet 9.366 Tage oder auch 74.928 Stunden. 

Diese Zahl überrascht und beeindruckt mich immer wieder. Sie zeigt mir wie wichtig es ist, dass wir die Arbeit, die wir tun, gerne tun und mit unserem Arbeitgeber zufrieden sind.  

Als Personalberaterin ist es genau mein Ziel, dies für meine Kunden (Bewerber/Bewerberinnen oder Firmen) möglich zu machen und den bestmöglichen Match zu finden und so eine langjährige glückliche Beziehung zu ermöglichen. Die oben aufgeführte Rechnung treibt mich dabei an, meine Arbeit als Personalberaterin bestmöglich zu machen. 

Wie du gehst in die Personalberatung? Bist du dir sicher? 

Als ich vor über zwei Jahren in die Personalberatung gewechselt habe, wurde ich oft gefragt, ob ich mir sicher bin und es wurden einige wilde Geschichten erzählt. Aber ich hatte die eSAR GmbH kennengelernt und konnte mir nicht vorstellen, dass diese Geschichten wahr sind.  

Naiv? Gott sei Dank nicht. 

Sicherlich sind wir nicht perfekt, wir verlieren von Zeit zu Zeit den Überblick, Termine oder Rückmeldungen gehen leider auch mal unter und so gehen Kontakte zu Bewerbern/Bewerberinnen oder Firmen verloren. Aber wir arbeiten daran stets besser zu werden. 

Spreche ich allerdings mit meinen Kollegen/Kolleginnen oder auch Bewerbern/Bewerberinnen über ihre Erfahrungen mit anderen Personalberatungen, dann werden meine Augen groß und ich bekomme rote Wangen, weil ich mich für meinen Berufsstand schäme. Auch wenn ich weiß, dass es genügend kompetente und gute andere Personalberatungen gibt.  

Angefangen von plumpen Anschreiben (ja, auch ICH werde für PHP Stellen kontaktiert), über penetrantes Nachhaken und Missachtung von Datenschutz bis hin zu Ghosting ist da alles dabei. Der Beratungsgehalt geht dabei oft gegen Null. Das neuste Vorgehen ist, dass Bewerber/Bewerberinnen noch nicht Mal mit einem Berater/Beraterin telefoniert haben, sondern einfach per Mail kommuniziert und vermittelt wird. 

Warum das so ist?  

Aus meiner Sicht gibt es dafür unterschiedliche Gründe. Meine Wahrnehmung ist, dass 

  • der Markt ist hart umkämpft und so versucht man mit allen Mitteln eine Vermittlung zu erzwingen. 
  • Das Provisionsmodell: Wenige sehen Bewerber/Bewerberinnen als ihre Kunden, sondern viel mehr als ihre Ware, um zahlende Kunden zu akquirieren.
    Hinzu kommt oft ein interner Machtkampf um Provisionen. 
  • Der Ruf des schnellen Geldes, da man in der Personalberatung angeblich schnell und vor allem einfach Geld verdienen kann (#ichglaubeandenWeihnachtsmann). 
  • Der nicht geschützte Berufstitel: eine einheitliche Ausbildung oder Studium gibt es nicht. Daher sind Wissensstände und Erfahrungshintergründe in der Branche sehr unterschiedlich. 

Was bedeutet das für uns? 

Ja wir sind auch nicht perfekt - wie oben aufgezeigt - aber wir arbeiten daran, dass 

  • wir transparent aufzeigen, wie wir arbeiten 
  • wir kompetent und ehrlich beraten 
  • wir uns in unsere Themengebiete einarbeiten und versuchen die Arbeit unserer Kunden zu verstehen 
  • wir zeitnah und verlässlich Feedback geben  
  • wir uns Zeit nehmen für Gespräche 

Um das zu ermöglichen arbeiten wir auch intern stark an unseren Strukturen inklusive unserem Provisionsmodell. 

Was bedeutet das für dich als Entwickler/Entwicklerin? 

Meine Bitte an dich, wenn du Entwickler/Entwicklerin bist und dich in der Zukunft auf die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz machen solltest. Wähle bewusst aus, mit wem du zusammen arbeiten möchtest und wer dich in deiner Suche am besten unterstützen kann und beraten kann. Hierbei empfehle ich folgendes Vorgehen: 

  • Definiere für dich deine Traum-Stelle 
  • Kontaktiere oder reagiere auf 2-3 Berater/Beraterinnen
  • Prüfe davor das Profil und die Webseite der Beratung. Kriterien können hier z.B. sein: 
    • Dauer der Zugehörigkeit der Berater/Beraterinnen 
    • Auftreten der Firma und der Berater/Beraterinnen  
    • Eindruck der Stellenbeschreibungen 
    • Vorstellung der Berater/Beraterinnen, ein gepflegtes Profil auf XING und LinkedIn 
  • Führe 1-3 Erstgespräche und entscheide dich auf dieser Basis für maximal 2 Berater/Beraterinnen. Kommuniziere das auch klar an alle Berater/Beraterinnen. 
  • Priorisiere die Angebote für dich und starte mit deinen Top 3 

Auf diese Weise kannst du stets den Überblick bewahren. Je nach Technologie und Programmiersprache gibt es in München und natürlich auch generell zahlreiche Optionen, die in Frage kommen. 

No Go’s bei der Suche sind aus meiner Sicht: 

  • Einfach deinen CV oder alle Unterlagen schicken ohne eine gelesene und akzeptierte Datenschutzerklärung (die kommt von der Beratung) 
  • Den Berater nie persönlich gesprochen zu haben 
  • Mehr als 10 Vorstellungen gleichzeitig machen zu lassen 

Ich weiß diese Tipps sind in einigen Situationen schwierig umzusetzen, aber betrachtet man die Anzahl an Tagen, die wir in der Arbeit verbringen so sind hier ein paar Wochen länger zu suchen nicht sehr viel und können viel Zeit und Ärger ersparen. 

Die aufgezeigten Punkte sind meine persönliche Meinung und ich bin mir sicher, dass es hier auch andere Ansichten gibt. Ich freue mich, wenn du diese mit mir teilst oder auch deine Erfahrungen mit diesem Thema. 

Liebe Grüße 

Josephina  

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16 Jul 2020
Josephina Böhm

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