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Arbeitsbeginn bei der eSAR: Ein Spektrum an Erfahrungen

(Durchschnittliche Lesezeit: 6 Minuten)

Nachdem ich mein Psychologie-Studium in Wien beendet hatte und mit meinem Freund Alex nach München gezogen war, machte ich mich auf die Suche nach meiner ersten Arbeitsstelle und wurde fündig. Der Berufsanfang ist für die meisten ein aufregendes Ereignis: Viele neue Menschen, ein (besonders nach dem Studentenleben) anderer Lebensrhythmus und natürlich tausende Aufgaben, die man so gut wie möglich erledigen möchte, aber wenn man ganz ehrlich ist, am Anfang keine Ahnung davon hat. Als wäre das nicht aufregend genug, kamen ein paar zusätzliche unerwartete Herausforderungen während meines persönlichen Berufsbeginns dazu… warum ich trotzdem happy bin genau dort zu sein, wo ich jetzt bin – bei eSAR – erfährst Du hier: 

 

Der Beginn / Bewerbungsprozess 

Den ersten Eindruck von eSAR habe ich durch ein persönliches Gespräch (1. Step des Bewerbungsprozesses) mit Armin, meinem späteren Mentor, bekommen. Bei den Bewerbungsgesprächen, die ich zuvor geführt hatte, hatte ich das Gefühl, dass erfragt wird wie gut ich die Website des Unternehmens auswendig gelernt oder wie viel Zeit ich auf Karriere-Websites wie kununu und glassdoor verbracht hatte. 

Von einer Vorlesung aus meinem Studium zum Thema Assessment Center blieb bei mir hängen, dass das persönliche Gespräch zwischen Entscheidungsträgern und Kandidat immer noch eine der validesten Methoden ist, um die richtige Person für die Firma heraus zu filtern (Stichwort Person-Organisation Fit). Doch persönlich war bis dahin kaum eines meiner Vorstellungsgespräche.  

Bei dem zweistündigen Telefonat mit Armin dagegen, fühlte es sich an als würde ich mit einem guten Freund sprechen und ohne dass ich es überhaupt merkte, konnte Armin nicht nur gegenseitiges Vertrauen aufbauen, sondern tatsächlich etwas über meine Einstellungen und Einsatzbereitschaft im Leben erfahren. 

Im zweiten Step des Bewerbungsprozesses sollte ich einen halben Tag ins Büro kommen, um das ganze Team kennenzulernen. Letztendlich war ich den gesamten Tag dort. Es gab Döner zum Mittagessen, Armin schaute, dass ich mich trotz großer Aufregung sicher und wohl fühlte und in Kleingruppen lernte ich das Team kennen. Manche stellten einfach Fragen zu meiner Person (direkt und indirekt), meiner Motivation und meinem Werdegang, andere fühlten mir ganz gezielt auf den Zahn, um zu sehen, ob ich den Herausforderungen des Personalberater-Berufes (u.a. ausgeprägtes Durchhaltevermögen bei langen Durststrecken und viel Zurückweisung von Kunden und Bewerbern, etc.) gewachsen bin. Um ganz ehrlich zu sein wusste ich nicht, ob ich ideal für den Beruf geeignet war, denn ich hatte den Beruf davor ja noch nie gemacht. Doch von mir selbst weiß ich, dass ich sehr lernbereit und ehrgeizig bin und von eSAR wusste ich bis dahin, dass sie genau die Kombi hatte, die ich mir bei meinem Arbeitgeber immer gewünscht hatte: ein Umfeld in dem ich mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln kann, wo etwas von mir gefordert wird und gleichzeitig auf den einzelnen Menschen in seiner Einzigartigkeit geachtet wird. 

Nachdem ich jetzt drei Monate dabei bin kann ich auch sagen, dass dies sicherlich ein Plus bei eSAR ist: die Einzigartigkeit, die nicht außen vorgelassen wird – auch in Bezug auf unsere Kunden und Bewerber nicht. 

Das Ankommen / Onboarding 

Die ersten Wochen bei eSAR waren von einem familiären Gefühl geprägt. Es standen mir alle zur Seite, wenn ich etwas nicht wusste... und wie Du als Leser vermutlich weißt: zum Berufsanfang wird einem erst einmal bewusst, was man alles NICHT weiß und kann. Außerdem wurde das Döneressen in den Mittagspausen von Armin und mir (häufig) fortgeführt und zum Mittagessen kamen meist alle zusammen an den großen Tisch in der Hellen Küche… fast wie damals in meiner Familie. 

Mein Onboarding folgte einem strukturierten Plan, demzufolge ich theoretischen Input zu allen wichtigen Themen bekam. Bei fast jedem Training hatte ich einen anderen „Trainer“ wodurch ich weiter die Möglichkeit hatte, das Team kennenzulernen. Neben dem strukturierten Onboarding war es aber sicher die enge Zusammenarbeit mit Armin, wodurch ich in den ersten Wochen am meisten lernte. Unser Beruf basiert wie auch viele andere Berufe auf dem „Learning by Doing“ - Prinzip. Nach jedem Telefonat und bei der Formulierung von Nachrichten gab mir Armin Tipps. Es fühlte sich an als wäre ich das Kleinkind, das Laufen lernt und er gibt mir die Stütze an den richtigen Stellen.  

Krise Nummer Eins / Corona 

Eine Krise definiert sich als schwierige / gefährliche Situation die den Gipfel / Wendepunkt eines Spannungsbogens widerspiegelt. Die betroffenen Personen sind dann hilfsbedürftiger und meist labiler als zu normalen Bedingungen (vgl. spektrum.de). Ein Wendepunkt waren die folgenden Krisen für mich sicherlich... 

Wie wohl niemandem entgangen ist, waren die letzten Monate stark von der Covid-19 Pandemie geprägt. Für uns bei eSAR bedeutete das zu Beginn: Alle müssen ins Home Office, um die Gesundheit des Teams zu gewährleisten. Zu diesem Zeitpunkt war ich genau drei Wochen im Unternehmen.  

Nicht nur, dass meine Einarbeitung auf remote umgestellt werden musste (Wie das funktioniert, kannst Du hier im Artikel meiner Kollegin Josy lesen), sondern natürlich kam mir recht bald der Gedanke „Wenn wirtschaftlich gespart werden muss, bin ich die erste die fliegt“. Zum Glück haben uns Shezan und Regina (die Geschäftsführer) in mehreren Besprechungen ganz transparent aufgeklärt, wie es weiter geht und sie machten direkt deutlich, dass sie niemanden – auch mich nicht – gehen lassen wollen und das zu verhindern versuchen. Dieser offene und ehrliche Umgang und auch das Vertrauen in mich, die erst drei Wochen dabei war, motivierte mich natürlich sehr. Das ganze Team versuchte das Beste aus einer schwierigen Situation zu machen und gab Vollgas. 

Leider war mein Mentor Armin von da an, nicht mehr ganz so greifbar für mich, er konnte mir nicht immer sofort bei Fragen antworten und auch die Struktur für meine weitere Einarbeitung wurde etwas unklarer. Ich dachte es ist verständlich, dass er sich selbst voll auf seine Arbeit konzentrieren muss und daher nicht mehr ganz so viel Zeit für mich hat. Genau das war der erste Wendepunkt für mich. Ich wurde losgelassen und ins kalte Wasser geschmissen, ich musste meine Aufgaben jetzt selbstständig übernehmen. Wie der Moment, wenn du als Kind Schwimmen lernst und Papa oder Mama dich beim Üben noch halten, dann aber plötzlich loslassen. Zuerst bist du geschockt und denkst dir „Mist! Jetzt ertrinke ich!“ Aber rückblickend, wenn du die ersten Züge selbst gemacht hast und nicht untergegangen bist, erkennst du was du gewonnen hast: Die EIGENE FÄHIGKEIT zu schwimmen! 

Aus der Corona-Krise und dem damit einher gehenden „losgelassen werden“ wurde für mich also die Chance meine eigene Kompetenz zu beweisen und auszuweiten und mit jedem Zug wurden meine „Muskeln“ stärker. Die Gespräche mit Bewerbern gingen mir leichter von der Hand, die Gespräche mit Kunden zeigten erste kleine Erfolge und ich konnte kompetenter meine Bewerber bei Kunden vorstellen. Natürlich wurde ich nicht komplett allein gelassen. Regina gab mir verstärkt Input und auch Armin schaute mir weiterhin vom Beckenrand zu.  

Krise Nummer Zwei / auf eigenen Füßen aber nicht allein  

Die zweite Krise meines noch jungen Arbeitslebens hat erst vor wenigen Wochen ihren Höhepunkt erreicht.  

Das Positive der letzten Wochen war, dass sich ein erster großer Erfolg anbahnte: Ich hatte einen neuen Kunden akquiriert, einen passenden, sehr guten Bewerber für das Unternehmen gefunden und den Bewerbungsprozess begleitet. Die Nachricht von meinem Kandidaten, dass er den Vertrag mit dem Unternehmen unterschrieben hat (also der Punkt, an dem ich meinen ersten Abschluss gemacht hatte und innerlich gefeiert habe) kam genau an demselben Tag wie eine für mich sehr negative Nachricht: Armin verlässt das Unternehmen. Mein Mentor, der mich in die eSAR Familie geholt hatte, von dem ich in den ersten Wochen unheimlich viel gelernt hatte, und eine meiner stärksten Bezugspersonen bei eSAR war, verlässt das Unternehmen.  

Ich denke (soweit ich das bisher beurteilen kann), genau so ist das (Arbeits-)Leben: Positiv und Negativ geben sich oft die Hand. Es wird immer Hürden geben. Doch für mich persönlich weiß ich (selbst nach nur drei Monaten), dass ich mich auf die eSAR Familie und auf meine eigenen Fähigkeiten verlassen kann. Jede Krise beinhaltet einen WENDEpunkt, aus dem etwas GUTES entstehen kann. Vieles ist für mich (erneut) ungewiss, aber ich weiß, dass ich mich auf Regi, Shezan, Max, Nona, Josy, Anna, Mario, Tom, Alex, Alicia, Mi, Jenny, Patrick, Lorenz, Moritz, Merle, Lotti und Rosa verlassen kann. Für mich sind es das Team, der Drive, der Zusammenhalt und das Vertrauen, welche einen Arbeitsplatz so attraktiv machen und weshalb ich froh bin, bei eSAR zu sein. 

Was waren/sind Deine Herausforderungen in der Corona-Krise und danach? Stehst Du vielleicht auch am Berufsanfang oder hast gerade einen neuen Job begonnen? Wie gehst Du mit Herausforderungen um? 

Ich freue mich auf Dein Feedback und Deine Lösungsansätze! 

Viele Grüße aus München! 

Franzi 

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03 Jun 2020
Franziska Flock

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