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4 Technologien, die Recruitment für immer verändern könnten

(Durchschnittliche Lesezeit: 4 Minuten)

4 Technologien, die Recruitment für immer verändern könnten lautet das heutige Thema unseres eSAR Blogs und es soll sich nachdem wir in den vergangenen Wochen überwiegend über Bewerber und Arbeitgeber geschrieben haben, die Recruitment-Branche als Ganzes behandeln.

Die Recruitment und Staffing Branche gibt es in Deutschland seit etwa den 50er Jahren des 20. Jahrhundets. Die Arbeitsweise hat sich im Laufe dieser Zeit - gemessen an anderen Branchen - jedoch nur sehr langsam modernisiert und technologisiert. Sicherlich arbeiten heutzutage nahezu alle Personalberatungen mit speziell auf diese Branche angepasster Software, allerdings ist die Innovationsdichte längst nicht auf dem Niveau, welches in anderen Web 2.0 Anwendungen vorliegt.

Im Recruiting geht es allgemein ums Netzwerken und dabei um zwei Fragen im Speziellen:

  1. Wer kann das, was mein Kunde sucht?
  2. Wer sucht das, was mein Kandidat kann?

Genau genommen sind diese Fragestellungen also genau das, was auch andere soziale Netzwerke beschäftigt - weshalb Xing und LinkedIn wohl auch so erfolgreich sind. YouTube bringt Videosuchende mit Videoanbietern zusammen, Facebook Freunde mit Freunden und Freundesfreunden, Instagram Lesefaule mit Photoenthusiasten und darüber hinaus gibt es noch viele mehr. Den Erfolg, den diese Plattformen verbuchen, haben Sie den genialen Technologien im Hintergrund zu verdanken.

Im Folgenden sprechen wir über 5 Trends, die die Recruitment-Branche auf den Kopf stellen könnten.

Whatsapp

Whatsapp hat jeden Monat über 500 Millionen aktive Nutzer. Jeden Tag werden über 16 Milliarden Nachrichten verschickt, 32 Milliarden empfangen und 500 Millionen Bilder wechseln das Smartphone. Außerdem verbringen die meisten Menschen mehr Zeit auf Whatsapp als auf Facebook oder Twitter. Dass dabei riesige Informationsmengen fließen leuchtet ein.

Seitdem Facebook Whatsapp akquiriert hat, wird über dessen Zukunft heftig spekuliert. Facebook hätte die Kapazitäten und das Know-How, um den Inhalt der Nachrichten zu analysieren und daraus Präferenzen und Stimmungstendenzen abzuleiten. Gekoppelt mit zeitlichen und räumlichen Parametern und Crawlern, die das Web nach Lebensläufen, Xing- oder LinkedIn Profilen durchforsten ließe sich schon eine sehr umfassendes Bewerberprofil erstellen - aber auch ein Arbeitgeber-Profil, wenn beispielsweise ein Hiring Manager gerade auf WhatsApp unterwegs ist. Ob und inwiefern sich FaceBook dieser Sache annimmt, bleibt abzuwarten. Eine spannende und bahnbrechende Entwicklung wäre es allemal.

You are what you like

Sehr eng verwandt mit dem vorherigen Punkt ist folgendes Thema. Das Psychometrics Centre der University of Cambridge hat mit You Are What YouL ike ein höchst interessantes Projekt ins Leben gerufen. Das Prinzip dahinter ist so einfach wie es genial ist. Über einen Facebook-Login scannt das Portal das eigene Facebook Profil nach allem, was man im Laufe der Zeit geliked hat und gleicht diese Information mit den Daten der eigenen Kontakte und von anderen Nutzern, die die Plattform bereits genutzt haben. Basierend auf dieser Information wird anschließend ein psychodemografisches Persönlichkeitsprofil erstellt, das nicht auf subjektiven Einschätzungen, sondern auf objektiven Fakten beruht.

Aktuell werden folgende Punkte analysiert:

  • Offenheit gegenüber anderen
  • Gewissenhaftigkeit
  • Extroversion
  • Verträglichkeit
  • Neurotizismus

Zwar sind diese Messgrößen auf das Recruitment nur bedingt anwendbar, aber eine Adaption Recruiting-relevanter Persönlichkeitsmerkmale könnte das Ganze sehr vielversprechend machen. Denkbar wären:

  • Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit
  • Arbeits-Methodik
  • Führungsstil
  • u.a.

Mobile Recruiting

Dies ist vermutlich die mit Abstand am wenigsten nach Zukunftsmusik klingende Technologie in diesem Artikel, denn viele Ansätze sind schon in vollem Gange. Allerdings verhält es sich beim mobile Recruiting ähnlich wie bei den meisten Webinhalten: Zuerst entwickelt man eine Desktop-Version der Website oder Anwendung, um die es letztendlich geht. Steht diese erst einmal, wird das Ganze auf Mobile Auflösung herunterskaliert und irgendwie versucht sämtliche Inhalte irgendwie auf möglichst kleinem Platz unterzubringen. Mobile First wäre dabei aber der bessere Ansatz, denn wenngleich Unternehmen nach wie vor vor großen Bildschirmen mit hoher Auflösung sitzen, suchen Bewerber den Löwenanteil der karrierebezogenen Informationen über ein Smartphone oder Tablet.

Ein Unternehmen, das die Wichtigkeit von Mobile First bereits erkannt hat und dementsprechend das Produkt komplett neuentwickelt ist truffls, ein junges Berliner Start-Up, das mittlerweile unter der Obhut des Axel Springer Incubators sitzt. So schön es auch ist zu sehen, dass die deutsche Startup-Szene sich mit dem Thema beschäftigt, muss man sich erneut eingestehen, dass die eigentlichen Pioniere aus dem Silicon Valley kommen: Jobr hat im Großen und Ganzen die Prinzipien der Dating-Apps auf das Recruiting angepasst und damit große Erfolge - knapp 3 Millionen Swipes und 1.000 registrierte Recruiter sicherten dem jungen Unternehmen im Juli eine 2 Millionen Dollar Finanzspritze in der Seed Phase.

Big Data

Was Whatsapp mit Facebook Nutzerdaten kann, könnte man auch auf ein viel größeres Netzwerk anwenden. Job-Portale wie Cesar oder Kimeta durchforsten die Weiten des Internet bereits mit Crawlern nach offenen Stellen und bilden diese zentral und einheitlich auf einer Website ab. Auf der Gegenseite wenden Unternehmen wie Talentbin, das er vor Kurzem vom Recruiting-Magnat Monster erworben wurde, ein ähnliches Prinzip an, um Bewerber von unterschiedlichen Websites zu finden und die Informationen systematisch zusammenzutragen, so dass sich aus vielen Informationsstückchen ein großer Informationspool erstellen lässt. Bis sich jemand der Sache annimmt beide Seiten zu verknüpfen dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein.

Fallen Ihnen noch weitere interassente Trends ein? Dann schreiben Sie diese doch bitte in die Kommentare!

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07 Okt 2014
Shezan Kazi

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